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Heizlast: wie viel kW braucht dein Haus?

Vor dem Heizungstausch die wichtigste Frage: welche Leistung nötig ist. Schätz die Heizlast aus Wohnfläche und Dämmstandard – und sieh, welche Systeme das abdecken.

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Heizlast-Rechner

Bestimmt die spezifische Heizlast (W je m²).
Kompaktere Häuser verlieren je m² weniger Wärme.
Gemeinsame Wände zu beheizten Nachbarn senken die Heizlast.
Feineinstellung (optional)
Leer lassen = Wert aus dem Baustandard oben.
Umrechnung Heizlast → Jahres-Wärmebedarf. DE meist ~1.500–1.800 h, bei guter Dämmung eher weniger.
0 = ohne Warmwasser. Sonst wird ein Zuschlag berücksichtigt.

Wie viel Leistung braucht deine Heizung?

Die Heizlast ist die Leistung in Kilowatt, die dein Haus am kältesten Tag braucht, um warm zu bleiben. Sie ist die Grundlage für die Auslegung jeder neuen Heizung – ist das Gerät zu klein, wird es an kalten Tagen nicht warm; ist es zu groß, taktet es ständig und arbeitet ineffizient (besonders bei Wärmepumpen wichtig).

Als grobe Faustformel gilt: Wohnfläche × spezifische Heizlast. Die hängt stark vom Dämmstandard ab – von rund 0,12 kW/m² im unsanierten Altbau bis unter 0,03 kW/m² im Neubau. Der Rechner nutzt typische Werte; die verbindliche Grundlage ist eine raumweise Berechnung nach DIN EN 12831 durch den Fachbetrieb.

Welches System passt zu welcher Heizlast?

Fast jede Heizlast lässt sich mit Wärmepumpe, Pellet oder (als Hybrid) auch mit Gas abdecken. Entscheidend ist bei der Wärmepumpe die nötige Vorlauftemperatur: je besser gedämmt und je größer die Heizflächen, desto effizienter. Mit dem Dämm-Rechner siehst du, wie sich die Heizlast durch Dämmen senken lässt.

Häufige Fragen

Wie viel kW Heizleistung braucht ein Haus?

Faustformel: Wohnfläche × spezifische Heizlast. Unsaniert rund 0,10–0,12 kW/m², teilsaniert ~0,06–0,09, gut gedämmt ~0,04, Neubau ~0,025. Ein teilsaniertes 140-m²-Haus liegt so bei rund 12–13 kW.

Wie genau ist die Schätzung?

Sie ist eine grobe Orientierung über typische Kennwerte. Verbindlich ist eine raumweise Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 durch einen Fachbetrieb – die ist auch für die richtige Auslegung von Wärmepumpe und Heizflächen nötig.

Passt eine Wärmepumpe zu meiner Heizlast?

In den allermeisten Häusern ja. Wichtiger als die Heizlast ist die nötige Vorlauftemperatur: je besser gedämmt und je größer die Heizflächen (Fußbodenheizung oder große Heizkörper), desto effizienter arbeitet die Wärmepumpe.

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